„Gegen das Vergessen und für das Erinnern!“ - Gedenkveranstaltung zum bundesweiten Volkstrauertag

Eiterfeld. Zum heutigen Volkstrauertag trafen sich zahlreiche Mitglieder der Reservistenkameradschaft Eiterfeld um ihre traditionelle Kranzniederlegung durchzuführen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Gottesdienst in der katholischen Kirche in Leimbach. Monsignore Kircher mahnte in seiner Predigt an, die uns von Gott gegebenen Talente und Fähigkeiten so zu verwenden, dass wir damit einen Beitrag zur Erweiterung des christlichen Himmelsreich leisten und so den Menschen auf dieser Welt zu mehr Frieden verhelfen. Nach dem Gottesdienst begann das militärische Zeremoniell mit dem Marsch zum Ehrenmal und der Kranzniederlegung. Zu diesem Akt erklang die Melodie „Der gute Kamerad“, gespielt auf der Trompete von Herrn Georg Hahner. Wie in den Jahren zuvor war auch wieder eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Eiterfeld-Leimbach Bestandteil der Ehrenformation.









Nach der Kranzniederlegung richtete RK Vorstandsmitglied Oberfeldwebel der Reserve Klaus Aumann persönliche Worte an die versammelten Bürger und Reservisten. In seiner Rede gedachte er der zahlreichen Opfer von Gewaltherrschaft und Ungerechtigkeit und auch der millionenfach gefallenen Soldaten, die teils gegen ihre persönliche Überzeugung in sinnlose Kriege ziehen mussten und somit selbst auch zu Opfern wurden. Weiterhin gedachten in ihren Ansprachen Herr Giebel, der in Vertretung des Bürgermeisters Hermann-Josef Scheich anwesend war sowie der Ortsvorsteher von Leimbach Peter Vieth der Opfer von Kriegen und Terrorismus. Die Versammelten beteten dann gemeinsam mit Monsignore Kircher das Vaterunser. Die Gedenkveranstaltung endete mit der Melodie „Im Grab ist Ruh“.




Sieg in Bad Hersfeld!

Friedlos/ Leimbach. 15 Kilometer sowie 8 Ausbildungsstationen galt es am Samstag, den 30. Juli bei regnerischem Wetter in der Gemarkung Friedlos zu bewältigen. Die Reservistenkameradschaft (RK) Eiterfeld, war wie auch in den Jahren zuvor wieder mit 2 Mannschaften vertreten. Wieder einmal verlangte der Bad Hersfelder Fuldatalmarsch den teilnehmenden Reservisten so einiges ab.












Von der Bewältigung einer im Wald aufgebauten militärischen Hindernissbahn mit anschließendem Handgranatenzielwurf, über eine Fernemeldeausbildung zur Einrichtung eines Hubschrauberlandeplatzes bis hin zur Durchführung einer Streife mit Personenkontrolle. Hierbei wurde nur ein Teil des militärischen Spektrums abgedeckt, von dem was deutsche Reservisten heute leisten müssen. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte das Zweierteam RK Eiterfeld II. mit Fw. Wolfgang Jost und OTL. a. D. Jürgen Richel den Pokal für den 1. Platz von insgesamt 8 Mannschaften in Empfang nehmen. Gefolgt von der RK Marbach auf Platz 2. Platz 3 ging in diesem Jahr an die Mannschaft der RK Hilders.




Rettungshundestaffel Hessen-Ost beteiligte sich an Reservistenübung „Sommerdonner“

Nachdem im letzten Jahr die Teilnehmer der Rettungshundestaffel Hessen Ost e. V. (RHS) bei den Eiterfelder Reservisten eine Orientierungsschulung mit Karte und Kompass erfolgreich absolvierten, wurde in diesem Jahr die Zusammenarbeit beider Vereine bei der traditionellen Reserveübung Sommerdonner fortgesetzt. Daher trafen sich am Abend des 16. Juli insgesamt 35 Teilnehmer der RHS, der Reservistenkameradschaft (RK) Eiterfeld sowie einige Hunde in der Gemarkung Leimbach zu einer gemeinsamen Übung. Ziel dieser Übung war die Bewältigung von insgesamt 3 Stationen. Der militärische Teil bestand darin, diese Stationen mit Hilfe von Karte und Kompass bei einem ca. 8 Kilometer langen Fußmarsch anzulaufen. Zunächst wurden die im letzten Jahr erlangten Kenntnisse in einer ca. eineinhalbstündigen theoretischen Ausbildung noch einmal aufgefrischt.





Auf einer der Stationen mussten dann die Rettungshunde ihr Können unter Beweis stellen. Simuliert wurde ein Hubschrauberabsturz in einem bestimmten Planquadrat in der Gemarkung Leimbach. Aufgrund dieses Unglücks führten zunächst einige Soldaten eine Personensuche durch, allerdings ohne Erfolg. Daraufhin wurden die Mitglieder der RHS alarmiert um die Suche nach den Unfallopfern mit ihren Hunden durchzuführen. Nun musste das Planquadrat auf der Karte in bestimmte Abschnitte eingeteilt werden um die Suche systematisch zu beginnen. Die Unfallopfer befanden sich gut versteckt in einem Wald, wurden aber von allen 5 Rettungsteams erfolgreich aufgefunden. Bei einer weiteren Station musste ein Verwundeter Kamerad durch Erste Hilfe Maßnahmen versorgt werden bevor es dann in den späten Nachtstunden wieder zurück ins Lager ging. Der 1. Vorsitzende der RK Eiterfeld Feldwebel Wolfgang Jost zeigte sich sehr Zufrieden mit dem Verlauf dieser Übung und bedanke sich bei allen Anwesenden für die zahlreiche Teilnahme. Auch die Leiterin der RHS Christine Zapletal bedankte sich bei den Reservisten und fügte hinzu auch in Zukunft wieder mit ihrem Rettungshundeteam gerne an ähnlichen Veranstaltungen teilnehmen zu wollen.




Osthessischer Reservistentag im Eiterfelder Land

Leibolz Beim zwölften osthessischen Reservistentag in Leibolz probten die Soldaten für den Ernstfall. An verschiedenen Stationen im Umland mussten die Reservisten Kraft, Ausdauer und Köpfchen beweisen.


Großansicht Die Sonne brannte während der Übung auf das hessische Kegelspiel. Die Reservisten in ihren Uniformen und mit schweren Gepäck waren nicht zu beneiden um ihre Aufgaben an diesem Tag. Die in Krisenzeiten abrufbaren Soldaten probten an sechs Stationen im Umland von Leibolz echte Gefahrensituationen, denen sie im Ernstfall begegnen könnten. Die Männer mussten in Dreiergruppen eine Strecke von 18 Kilometern zurücklegen und sich allein mit Kompass und Karte auf einem Gebiet von 20 Quadratkilometern behaupten. Reservistenkameradschaften aus Marbach, Scharnhost, Gelnhausen, Hilders, Bad Hersfeld und Heringen nahmen an der Übung teil. Ausrichter war die Reservistenkameradschaft aus Eiterfeld. „Hier geht es um eine ernste Sache“, betonte Wolfgang Jost von der Reservistengruppe Eiterfeld. „Die Kameraden müssen ihre Fitness, ihr Können und einen kühlen Kopf beweisen.“


Die erste Station auf der 18 Kilometer langen Strecke war die Operationszentrale. Dort erhielten die Dreiergruppen ihre Aufgaben und die Lagepläne des Gebiets. Bei der nächsten Station mussten die Soldaten ein Fahrzeug aus einem Graben mittels Seilwinden bergen. Hier war technisches Verständnis und Muskelkraft gefragt. Dann ging es im Laufschritt weiter zur Sanitätsübung im Minenfeld.



Platzpatronen und Gefechtslärm

Anschließend sollten die Soldaten zeigen, wie man in Gefahrensituationen den Überblick behält: An einem Feldweg am Waldrand hatten sich einige bewaffnete Personen aufgestellt und kontrollierten die Durchfahrt, um vorbeifahrende Wagen auszurauben. Die Soldaten sollten den Konflikt lösen. In Krisenherden könne es häufig zu derartigen Zwischenfällen kommen, bei denen Soldaten die Situation schnell einschätzen und handeln müssen. Hier ging es vor allem darum ruhig zu bleiben, auch wenn geschossen wird. Die nächste Station war etwas weniger dramatisch. Mit Fernglas und Karte mussten die Reservisten Entfernungen richtig abschätzen und in die Karte eintragen. Der Großentafter Kirchturm diente den Soldaten hier als Orientierung.
Die letzte Aufgabe vor dem Basislager im Dorfgemeinschaftshaus Leibolz war die schwierigste. Die Dreiergruppen mussten einen belagerten Stützpunkt mit Munition beliefern und dabei eine gut 30 Kilogramm schwere Munitionskiste durch den Kugelhagel transportieren. Zwar war die Situation gespielt und die Gewehre schossen nur mit Platzpatronen, aber der Gefechtslärm wirkte nicht nur für die Zuschauer sehr real.
Am Ende entschieden die Reservisten-Gruppen aus Marbach den Wettkampf für sich und belegten die Plätze eins, zwei und drei. Die Reservistengruppe Marbach 2 erhielt den Ehrenpokal der Marktgemeinde Eiterfeld von Bürgermeister Hermann Josef Scheich. Die Mannschaft hatte am schnellsten die rund einen Kilometer lange Sprintstrecke mit vollem Gepäck in nur vier Minuten und dreißig Sekunden zurückgelegt.







Winterbiwak Schneesturm

Einen technischen Schwerpunkt setzte die Reservistenkameradschaft (RK) Eiterfeld, diesmal unter der Leitung von Oberstleutnant (OTL) a. D. Jürgen Richel, mit ihrer Ausbildung beim traditionellen Winterbiwak „Schneesturm“ vom 28.-29.01.2011. Zunächst wurde von den Kameraden die Bergung eines verunfallten Kleintransporters simuliert. Aufgabenstellung hierfür war die Errichtung eines sogenannten „Erdankers“. Mit Hilfe von Schaufel, Spaten und Spitzhacke musste nun erst einmal ein Loch mit einer Größe von ca. 50x50cm und einer Tiefe von ca. 80cm gegraben werden. Parallel dazu schnitten andere Kameraden verschiedene Holzstücke zurecht, die dann fachgerecht in dieses Loch hineingelegt wurden. Nun hatte man sich für das Drahtseil einen guten Befestigungspunkt geschaffen und das ganze konnte jetzt mit dem verunfallten Fahrzeug verbunden werden. Dank einer gesetzten Umlenkrolle waren jetzt 4-5 Kameraden genug, um das Fahrzeug per Hand mehrere Meter zu bewegen bzw. zu bergen.






Als nächstes folgte eine Sanitätsausbildung bei der verletzte Personen aus einem verunfallten Fahrzeug gerettet wurden. Dies geschah mit Hilfe des sogenannten „Rautekgriffes“. Anschließend wurden verschiedenen Themen der Ersten-Hilfe angesprochen und diverse Abtransportmöglichkeiten der geborgenen Unfallopfer getestet.

Nach einem feldmäßigen Abendessen begannen die Kameraden mit ihrer Fernmeldeausbildung. Hierzu verlegten die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen und Funkgeräten in die Gemarkung Eiterfeld. Es wurde eine Relaisstelle installiert, welche dann von den Teilnehmern in unterschiedlichen Entfernungen in einem bestimmten Gebiet angefunkt wurde. Dieser Teil der Ausbildung wurde bereits in Bezug auf den „Osthessischen Reservistentag“ durchgeführt. Er diente gleichzeitig als Vorerkundung für die jeweiligen Stationen sowie der Überprüfung der Funktauglichkeit der Stationen untereinander sowie zur Relaisstelle. Alles in allem eine gelungene Ausbildungsveranstaltung für die Eiterfelder Reservisten, von der jeder wieder etwas dazulernen konnte. OTL a. D. Richel bedankte sich trotz des typisch kalten Januarwetters für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme bei seinen Kameraden.






Mit Zuversicht und Schwung ins neue Jahr

Eiterfeld/ Leimbach. Mit zahlreichen Mitgliedern und Gästen eröffnete die Reservistenkameradschaft (RK) Eiterfeld am 14. Januar das Jahr 2011 mit einem Neujahrsempfang im Feuerwehrgerätehaus in Eiterfeld-Leimbach. Der 1. Vorsitzende der Eiterfelder Reservisten Feldwebel der Reserve (d. R.) Wolfgang Jost begrüßte die Versammlung in einer kurzen Eröffnungsrede. Besonders begrüßte er die fünf neuen Mitglieder, die sich im letzten Jahr dazu entschlossen haben, als freiwillige Reservisten in der RK Eiterfeld mitzuwirken - in unserer heutigen Zeit durchaus keine Selbstverständlichkeit mehr.
Der Kreisgruppenvorsitzende Oberstleutnant d. R. Carsten Trinks sprach in seiner Eröffnungsrede beim Sektempfang davon, dass die Kreisgruppe Osthessen im Gegensatz zu anderen hessischen Kreisgruppen einen Mitgliederzuwachs im Jahr 2010 zu verzeichnen hatte. Der Mitgliederzuwachs in der RK Eiterfeld unterstreicht diese Aussage. Weiterhin führte er aus, dass er sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eiterfelder Reservisten freue. Denn schließlich stehen im Jahr 2011 wichtige Veranstaltungen an, welche unter der Federführung der RK Eiterfeld durchgeführt werden sollen. Unter anderem wieder der Osthessische Reservistentag, ein militärischer Vielseitigkeitswettkampf der mittlerweile für die Kreisgruppe Osthessen eine sehr große Bedeutung hat. Aber auch die traditionellen Veranstaltungen stehen wieder auf dem Programm, wie zum Beispiel das Winterbiwak „Schneesturm“, VN-Ausbildung „Rhönsprung“, die Abnahme des deutschen Sportabzeichens, die Übung „Sommerdonner“, Fernmelde-Ausbildung, Kranzniederlegung am Volkstrauertag sowie viele andere. Ganz besonders erfreut zeigte sich Trinks auch über die rasche Entstehung des Reservistenmusikzuges, der in diesem Jahr bereits seine ersten Auftritte absolvieren soll. Der Musikzug besteht mittlerweile aus 40 Mitgliedern.


Im Anschluss an den Sektempfang begann Wolfgang Jost mit seinem Vortrag über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Zunächst wurde ein ca. 30 Minuten langer Filmbeitrag gezeigt, danach ging es weiter mit einer Powerpointpräsentation. Jost erläuterte während seiner Präsentation ausführlich die Entwicklung der Truppenstärke, die Kostenexplosion im Verteidigungshaushalt, die Verbesserung der Ausrüstung bis hin zum Einsatz von schweren Waffen und Gerät sowie gepanzerten Fahrzeugen und Panzern vom Typ „Marder“ oder dem Artilleriegeschütz „Panzerhaubitze 2000“ durch die im laufe der Jahre sich immer weiter verschärfende Bedrohungssituation. Ebenso wurde das Thema Tod und Verwundung sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) in diesem Einsatz behandelt. Diese Präsentation kommt eigens von der Bundeswehr und vom Reservistenverband und soll Reservisten bei ihrer Mittlerrolle zwischen Bundeswehr und Gesellschaft dabei unterstützen, der deutschen Bevölkerung diesen Einsatz besser erklären zu können.
Die gesamte Reservistenkameradschaft Eiterfeld bekundete nach diesem Vortrag ihre Solidarität mit den deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz und hofft, dass alle Soldatinnen und Soldaten wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Nach dem Vortrag standen diverse Ehrungen auf dem Programm. So konnte der neue Schießleiter der Kameradschaft Stabsgefreiter d. R. Stefan Vogt zahlreichen Mitgliedern Pokale und Urkunden überreichen, welche sich im letzten Jahr einem Wettkampfschiessen im Schützenhaus Leibolz während einer laufenden Übung stellten.

Vogt lobte die zahlreiche Teilnahme der Mitglieder und bedankte sich zugleich. Für das Jahr 2011 plane er weitere Schießveranstaltungen. Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Fa. Siebert Stahlhandel aus Burghaun, welche die Pokale für das Schiessen gesponsort hatte. Auch der 1. Vorsitzende Wolfgang Jost konnte wieder Pokale für Mitglieder vergeben, die sich im vergangenen Jahr besonders engagiert hatten und an den meisten Veranstaltungen teilnahmen. Im Anschluss an diese Ehrungen sangen die Eiterfelder Kameraden gemeinsam die deutsche Nationalhymne und ließen den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.







-- Orientierung im Hilfseinsatz --
Reservisten aus Eiterfeld bilden „Rettungshundestaffel Hessen Ost“ aus


Eiterfeld/Leimbach. Auf Anfrage der Rettungshundestaffel Hessen Ost e.V. wurden Mitglieder durch die Reservistenkameradschaft Eiterfeld in dem Umgang mit der Karte und dem Kompass geschult.

Am 20.11.2010 trafen sich am frühen Morgen 10 Mitglieder der Rettungshundestaffel Hessen Ost mit Kameraden der RK Eiterfeld um in einer 6- stündigen Schulung die Handhabung mit der Karte und dem Kompass zu erlernen und das Wissen zu vertiefen. In einem gemeinsamen Hilfseinsatz hatte die RK Eiterfeld auch schon mit der Rettungshundestaffel Hessen Ost zusammengearbeitet. Da die Rettungshundestaffel in ihren Einsätzen auch in unbekanntem Gelände stets die Orientierung behalten muss, war es Ihnen ein großes Anliegen diese Fertigkeiten bei den Reservisten zu erlernen. Da die Reservesoldaten der RK Eiterfeld in Ihren Einsätzen öfters mit dem Umgang von Karte und Kompass konfrontiert werden, konnten Sie den Schulungsteilnehmern eine Umfangreiche theoretische und praktische Ausbildung darbieten. Unter Leitung von Hauptfeldwebel d.R. Waldemar Goldbach wurde eine theoretische Grundlagenschulung basierend auf den Unterlagen des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehr durchgeführt. Die Bestimmung von Koordinaten und das Ermitteln von Entfernungen wurden von den Teilnehmern sehr rasch verstanden. Nach einer Mittagspause ging es, bewaffnet mit einem Bundeswehrkompass und einer Karte, zur praktischen Ausbildung in das Gelände der Gemarkung Eiterfeld. Begleitet von den Ausbildern der RK Eiterfeld, mussten die Schulungsteilnehmer der Rettungshundestaffel nun ihr Können unter Beweis stellen. Das selbständige Ermitteln des eigenen Standortes, das Laufen mit einer Marschkompasszahl und allgemeine Geländekunde stand als Ausbildungsziel fest.

Am Ende waren alle Beteiligten froh alle Lernziele erfüllt zu haben und von nun an eine größere Sicherheit bei der Orientierung zu haben. Der erste Vorsitzende der RK Eiterfeld Feldwebel Wolfgang Jost bedankte sich am Ende bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Am 10. Dezember wird nochmals eine Ausbildungseinheit durchgeführt werden, um eine Festigung des Wissen bei der Rettungshundestaffel zu erlangen. Dann findet die Ausbildung auch bei Dunkelheit statt. Die Reservesoldaten von Eiterfeld schätzen den ehrenamtlichen Hilfseinsatz der Rettungshundestaffel Hessen Ost sehr, da die Zusammenarbeit von Mensch und Hund schon viele vermisste Personen gerettet hat. Weitere Informationen auch unter www.rettungshundestaffel- hessen-ost.de.




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-- Orientierung im Hilfseinsatz -- "




Tag des Reservisten 2010

Wieder einmal hatten Reservisten, Bundeswehr, zivile Rettungsorganisationen und viele andere die Gelegenheit sich auf dem Tag des Reservisten in Bad Hersfeld der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Samstag, den 25. September war es dann endlich soweit. Trotz des schlechten Wetters kamen zahlreiche interessierte Besucher auf den Lingplatz um sich über die ehrenamtliche Arbeit im Reservistenverband zu informieren. 15 Reservistenkameradschaften aus Osthessen, darunter auch die RK Eiterfeld mit ihren zahlreichen Fahrzeugen und einer eigenen Feldküche, zeigten einen kleinen Auszug ihres Leistungsspektrums. Auch Einheiten der Bundeswehr waren an diesem Tag vor Ort. So zeigte z. B. das Jägerregiment 1 aus Schwarzenborn ein leichtes Vollkettenfahrzeug Wiesel 1 TOW (Panzerabwehrwaffe) und das Einsatzfahrzeug Mungo. Das Führungsunterstützungsbataillon 286 aus Rotenburg/ Fulda präsentierte ein mobiles Satelliten-Kommunikations-System mit einem imposanten 34 Meter hohen Antennenmast und auch die Wehrdienstberatung aus Kassel war mit einem Infotruck vertreten.

Sogar eine Abordnung der 1. US Panzerdivision aus Wiesbaden ist eigens angereist um an der Veranstaltung teilzunehmen. Zu den zivilen Rettungsorganisationen zählten unter anderem die Feuerwehr und die Rettungshundestaffel Bad Hersfeld, das Technische Hilfswerk sowie die Bundespolizei Hünfeld. Den musikalischen Höhepunkt der Veranstaltung boten die Musiker der Fulda Highlanders mit schottischen Militärklängen aus dem Dudelsack. Auch der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge war mit seinem Infomobil vor Ort um über deren wichtige Arbeit zu informieren.

An diesem Tag wurde der Öffentlichkeit ein kleiner Einblick hinter die Kulissen gewährt von denen man im alltäglichen Leben nicht sehr viel sehen kann. Aber all diese Organisationen engagieren sich für unsere Gesellschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr, zur Erhaltung der Sicherheit oder um Menschen in Not zu helfen. Diese Veranstaltung soll im Wesentlichen mit dazu beitragen, den Bezug zwischen Bundeswehr, Reservisten und unserer Gesellschaft zu stärken.




RK Eiterfeld beim »Nassauer Löwe XII«

Diez / Daaden. Im Zeitraum vom 25.08. bis 30.08.2010 führten die Kreisgruppen Rheingau-Hessen-Nassau und Osthessen des Reservistenverbandes für Soldatinnen und Soldaten der Reserve die Übung »Nassauer Löwe XII« zur Auffrischung und Stärkung ihrer "individuellen Grundkenntnisse und Fertigkeiten" durch. Auch Kameraden der Reservistenkameradschaft Eiterfeld waren wieder fester Bestandteil der Großraumübung. Bereits zum zweiten mal übten die Reservisten der beiden Kreisgruppen gemeinsam. Wurden im vergangenen Jahr Themenfelder im "Erweiterten Aufgabenspektrum der Bundeswehr" beübt, so wurde der diesjährige Schwerpunkt auf die "individuellen Grundkenntnisse und Fertigkeiten" des Soldaten gelegt. Das Vorkommando trat seinen Dienst bereits am Vortag des Übungsvorhabens in der Freiherr-vom-Stein-Kaserne in Diez an, um benötigte Waffen, Material und Gerät sowie Kraftfahrzeuge von der aktiven Truppe für zu übernehmen.

Mit dem Eintreffen des Hauptlaufes wurden die Angehörigen der Reserve in feste Züge und Gruppen eingeteilt und gleich mit einer umfangreichen Stationsausbildung zur Auffrischung der individuellen Grundkenntnisse begonnen. Ausbildungshöhepunkt war es im Verbund eine Gefechtsaufklärung mit mehreren Spähtrupps durchzuführen und das Zusammenwirken der Kräfte zu üben. Durch Nutzung des "Ausbildungsgerätes Duellsimulator", kurz AGDUS einem mehrfach integriertem Laser-Gefechtssystem, konnte dabei eine sehr einsatz- und realitätsnahe Ausbildung der Soldaten durchgeführt werden.

Trotz teilweise großer Marschleistungen und hoher körperlicher Anstrengungen, entwickelte sich im Laufe der Ausbildung eine Eigendynamik der einzelnen Gruppen, die sich auch durch widrige Witterungsverhältnisse und Regen nicht bremsen ließ. Bei einer Abschlussbesprechung im Übungsdorf "Wisselsgrund" dankte der Gesamtleitende Oberstleutnant d.R. Markus Dillmann, Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau, den Ausbildungsteilnehmern für ihr überzeugendes Engagement. Insbesondere dankte er dem Leitungs- und Funktionspersonal sowie den vielen Ausbildern für die herausragenden Leistungen. Dabei zeigte er sich beeindruckt von dem hohen Ausbildungs- und Leistungsstand seiner Reservisten. In Sachen Engagement und Leistungsvermögen brauche man einen Vergleich mit der aktiven Truppe nicht zu scheuen, so der Oberstleutnant. Die Übung »Nassauer Löwe« ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in der Ausbildungsplanung der Soldaten der Reserve. Hier werden in einem Übungszenar einzelne Ausbildungsmodule, die im laufe eines Jahres geschult wurden, in einen Übungskontext gestellt und in einsatznahe in ganzen Handlungsabläufen trainiert.


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Nassauer Löwe XII "




Militärischer Grenzlandmarsch in Hilders

Bei dem diesjährigen, traditionellen Grenzlandmarsch in Hilders nahmen auch wieder 2 Mannschaften der Reservistenkameradschaft Eiterfeld teil.

Insgesamt mussten bei dem ca. 12 Kilometer langen Marsch rund um Hilders 7 Ausbildungsstationen bewältigt werden. Wie auch in den Jahren zuvor war die Ausbildung einfallsreich und anspruchsvoll zugleich. Neben den üblichen Themen wie Karte und Kompass, Erste Hilfe und Waffenkunde musste zum Beispiel die hilderser Ulster mit Hilfe eines Seilstegs überquert werden und unter dem Motto „Leben im Felde“ wurden verschiedenste Lebensmittel bestimmt, die in unserer heimischen Natur vorkommen.

Der Grenzlandmarsch der Reservistenkameradschaft Hilders wird alljährlich im August veranstaltet und ist mittlerweile ein fester Bestandteil in der Jahresplanung der Kreisgruppe Osthessen und der RK Eiterfeld.

Dank der guten Organisation der RK Hilders sowie dem schönen Wetter war der Grenzmarsch auch in diesem Jahr wieder eine rundum gelungene und schöne Veranstaltung für die Eiterfelder Reservisten.




VN-Ausbildung „Rhönsprung“ – Militärische Kenntnisse wurden vertieft

Vom 11.-13.06.2010 führte die Reservistenkameradschaft Eiterfeld zusammen mit dem Landeskommando Hessen im Rahmen der militärischen Förderung ihre alljährliche Ausbildung „Rhönsprung“ durch. Zahlreiche Reservisten hatten Gelegenheit ihre militärischen Fähigkeiten zu testen.

Das Landeskommando stellte eigens für diesen Zweck verschiedene Handfeuerwaffen der Bundeswehr zur Verfügung. Verpflegt wurden die Reservisten während der gesamten Übung mittels Fahrdienst aus der Truppenküche der Alheimer-Kaserne in Rotenburg. Die Ausbildung begann am frühen Freitagabend mit diversen Übungseinlagen und einem Orientierungsmarsch bei Nacht. Am Samstagvormittag stand eine ausführliche, theoretische und praktische Waffenausbildung auf dem Programm. Ausgebildet wurde unter anderem an Pistole P8, Signalpistole, Sturmgewehr G36 sowie am Maschinengewehr MG3.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden die Soldaten in zwei Gruppen aufgeteilt und zeitversetzt in der Gemarkung Eiterfeld in einen zugewiesenen Korridor verlegt. Aufgabe war es nun für die eine Gruppe mittels mehrerer Alarmposten den Korridor abzusichern und weiträumig zu beobachten während die andere Gruppe versuchen musste unbemerkt „durchzusickern“ um ihr vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Zeit zu erreichen. Anhand von Karte und Kompass mussten verschiedene Marschkompasszahlen ermittelt werden. Nach Abschluss der Tagesausbildung wurde die gleiche Übung noch einmal in der Nacht zum Sonntag durchgeführt. Durch die Dunkelheit der Nacht war es hierbei natürlich wesentlich schwieriger den „Feind“ ausfindig zu machen.























Der Leitende der Reservistenkameradschaft Eiterfeld Hauptfeldwebel Goldbach sowie die Dienstaufsicht Leutnant Dugliok bezeichneten den Übungsverlauf als sehr zufriedenstellend und lobten die Teilnehmer für ihre erbrachten Leistungen.




Doppelsieg in Neuenstein – „Eisenberg-Patrouille“ war eine Herausforderung

Anlässlich ihres 25-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete die Reservistenkameradschaft Neuenstein am Samstag den 05. Juni einen militärischen Vielseitigkeitswettkampf. Insgesamt stellten sich 16 Mannschaften der Patrouille. Im Rahmen der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit nahmen auch einige zivile Mannschaften aus verschiedenen Vereinen teil. Simuliert wurde bei dem Marsch ein schweres Vulkanerdbeben im Vogelsberg, dessen zerstörerische Ausläufer sich bis in die Gemarkung Neuenstein auswirkten.

Auf den verschiedenen Stationen wurden unter anderem Geschicklichkeit, Erste Hilfe Kenntnisse, körperliche Fitness, Schnelligkeit sowie politische Bildung gefragt. Des weiteren galt es an allen Stationen Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Denn nur so konnten die geforderten Aufgaben schnell und zufriedenstellend bewältigt werden. Nach dem ca. 13 Kilometer langen Marsch bei schönstem Wetter konnten sich die Teilnehmer mit Eintopf aus der Feldküche sowie mit Bratwurst und Steaks vom Grill stärken. Der Musikverein Neuenstein verlieh der Veranstaltung mit seiner Marschmusik den passenden militärmusikalischen Rahmen. Neben zahlreichen Interessierten aus der Zivilbevölkerung trafen im Laufe der Veranstaltung auch hochrangige Vertreter aus Politik, Militär und Reservistenverband ein. So war bereits am frühen Morgen der Kommandeur Oberst Michael Matz des Jägerregiment 1 in Schwarzenborn zugegen um sich einen Überblick über die Reservistenveranstaltung zu verschaffen. Aus terminlichen Gründen konnten er jedoch nicht bis zur Siegerehrung bleiben, ließ aber durch den Bürgermeister der Gemeinde Neuenstein Walter Glänzer Grußworte übermitteln und lobte die Veranstaltung in höchstem Maße. Gerade in Bezug auf die Organisation konnte er keinen wesentlichen Unterschied zu seiner aktiven Truppe feststellen.








Bei der Siegerehrung richteten auch der Kreisbeigeordnete Walter Schmidt, Landesschatzmeister Oberstleutnant d. R. Ludwig Fiedler sowie der 1. Kreisvorsitzende Oberstleutnant d. R. Carsten Trinks Grußworte an die Teilnehmer. Im Rahmen dieser Feierlichkeit konnten einige Kameraden der RK Neuenstein für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Drei weitere Kameraden erhielten die Kreisehrennadel für besondere Verdienste im Verband. Die Reservistenkameradschaft Eiterfeld war mit 2 Teams vertreten und konnte die Pokale für Platz 1 und 3 in Empfang nehmen. Platz 2 ging an die Mannschaft der Reservistenkameradschaft Bad Hersfeld.




„UN-Resolution erfolgreich durchgesetzt“ – 11. Osthessischer Reservistentag in Eiterfeld-Leimbach

Am Samstag, den 17.04.2010 hatte die Kreisgruppe Osthessen zum 11. Osthessischen Reservistentag nach Eiterfeld-Leimbach eingeladen. Im Gegensatz zum alljährlichen Tag des Reservisten, der bundesweiten Öffentlichkeitsveranstaltung handelt es sich beim Osthessischen Reservistentag um eine regionale Veranstaltung. Kernkomponente ist hierbei ein militärischer Vergleichswettkampf. Diesjähriger Ausrichter war die RK Eiterfeld unter der Leitung von Oberstleutnant der Reserve Carsten Trinks und Feldwebel der Reserve Wolfgang Jost.

Am Samstag in den frühen Morgenstunden starteten 10 Mannschaften, ausgerüstet mit dem Sturmgewehr G36 und Sprechfunkgerät, in die VN-Ausbildung „Kegelspielpatrouille“. Die simulierte Lage bzw. Aufgabenstellung war hierbei eine UN-Resolution durch die X-For Truppen in Nordneuland durchzusetzen. Auf dem ca. 15 Kilometer langen Patrouillenweg erwarteten die Wettkampfmannschaften einige Ausbildungsstationen, bei denen körperliche Leistungsfähigkeit und militärisches Fachwissen gefragt war. Von der Sanitätsausbildung über die Personen- und Fahrzeugkontrolle und einer Minenstation bis hin zum überwinden von schwierigen Geländehindernissen und einigen anderen Ausbildungsthemen waren wieder die Stationen vertreten welche die Bundeswehr im Rahmen der militärischen Förderung vorsieht. Parallel zum Wettkampf fand um 14.30Uhr ein Feldempfang mit Vertretern aus Politik, Bundeswehr, Reservistenverband, Bundespolizei und interessierten Bürgern der Marktgemeinde Eiterfeld statt. Ebenfalls eingeladen hatte der Reservistenverband eine Wohngruppe behinderter Menschen der Caritas die sich an diesem Tag ganz besonders darüber gefreut haben, dass sie eine solche Veranstaltung einmal hautnah miterleben durften. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem der Schirmherr und Bürgermeister der Marktgemeinde Eiterfeld Hermann Josef Scheich, der Landesschatzmeister des Reservistenverbandes Oberstleutnant Fiedler, der Kommandeur Führungsunterstützungsbataillon 286 in Rotenburg Oberstleutnant Schreiber, der hessische Präsident „Aktion für behinderte Menschen“ Oberst a. D. Jürgen Damm.




Vor der Siegerehrung wurde auch den kürzlich gefallenen Kameraden im Afghanistaneinsatz gedacht, die Fahnen waren auf Halbmast gesetzt und es wurde das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ gespielt. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte die am weitesten angereiste Reservistenkameradschaft Gelnhausen den Pokal für den 1. Platz entgegennehmen. Platz 2 ging an die Mannschaft der RK Marbach gefolgt auf Platz 3 von der RK Bad Hersfeld II. Zudem wurden die Kameraden Oberstleutnant a. D. Jürgen Richel, Hauptfeldwebel der Reserve Waldemar Goldbach und Obergefreiter der Reserve Jörg Ströher für besondere Verdienste im Reservistenverband mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.




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Osthessischer Reservistentag 2011"




Reservisten im Schneesturm

„Schneesturm“ hieß es im wahrsten Sinne des Wortes für die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Eiterfeld, die in der Nacht vom 30.-31.01.2010 ihre Wintertauglichkeit überprüften. Unter der Leitung von Feldwebel Andre Jost führten die Eiterfelder Reservisten ihre alljährliche Winterübung Schneesturm durch. Die beiden Gruppen „Eisbär“ und „Schneetiger“ mussten zunächst in vorgegebenen Gebieten ein Winterbiwak aufbauen, reichlich Holz sammeln um für ausreichende Wärme zu sorgen und einen Alarmposten einrichten. Nach Abschluss dieser Aufgabe erfolgten weitere Anweisungen, per Funk, von der Operationszentrale (OPZ) „Steinadler“ in Leimbach. Jetzt mussten beide Gruppen diverse Übungseinlagen simulieren, welche in der heutigen Zeit bei der Bundeswehr zum Routine-Ausbildungsprogramm gehören.
Unter anderem wurden die Personenkontrolle und der menschliche Umgang mit einheimischen in Einsatzgebieten geübt. Aufgrund der simulierten sprachlichen sowie kulturellen Unterschiede, eine nicht ganz einfache Aufgabe. Außerdem mussten diverse Waffen gefunden und sichergestellt werden. Aber auch die Bergung eines verunfallen Fahrzeugs mussten die Reservisten in dieser Nach durchführen. Zudem strengten die Witterungsverhältnisse bei ca. minus 10° Grad alle teilnehmenden Kameraden stark an. Bei solchen Gelegenheiten kann man sehr gut beobachten, dass Mann und Material doch sehr eingeschränkt werden. Feldwebel Andre Jost, Angehöriger des Luftlandefernmeldebataillon (LLFmBtl./DSO) in Stadtallendorf (Hessen), konnte Aufgrund seiner aktuellen Ausbildungserfahrung diese Übung recht realitätsnah gestalten. Die Übung endete in den frühen Morgenstunden und hat alle teilnehmenden Kameraden sicherlich um einige Erfahrungen reicher gemacht.




Neujahrsempfang "RK Eiterfeld"

Am Freitag, den 08.01.2010 begann die Reservistenkameradschaft Eiterfeld das neue Jahr mit einem Empfang im Feuerwehrgerätehaus Leimbach. Zahlreiche Mitglieder sowie Gäste folgten der Einladung des Vorstands. Nach einer kurzen Eröffnungsrede durch den 1. Vorsitzenden Feldwebel d. R. Wolfgang Jost sowie durch den 1. Kreisvorsitzenden Oberstleutnant d. R. Carsten Trinks begann die Veranstaltung mit dem ersten Tagesordnungspunkt „Der neue Schützenpanzer Puma“.
Für diese Präsentation ist eigens Herr Oberstleutnant d. R. und Dipl. Ing. Bernd Kautzmann, ein Mitarbeiter der Fa. PSM Projekt System & Management GmbH, aus Kassel angereist. Die Fa. PSM entwickelt in Zusammenarbeit mit Krauss-Maffei Wegmann und der Rheinmetall Defence AG den neuen Schützenpanzer SPz Puma.
Der Votrag dauerte in etwa zwei Stunden und beschrieb den neuen Panzer bis ins Detail.
Als Punkt zwei auf der Tagesordnung stand die Vorstellung eines neuen Vereinswappens für die Reservistenkameradschaft. Es standen zwei Wappen zur Auswahl. Durch eine Abstimmung der Mitgliederversammlung konnte man sich mehrheitlich auf eine Variante festlegen.
Da es sich aber um ein militärisches Wappen handelt muss der Entwurf noch drei weitere Instanzen durchlaufen und von diesen letztendlich genehmigt werden. Im Anschluss an die Vorstellung des neuen Wappens wurden diverse Ehrungen vorgenommen. So konnten die Kameraden Stabsunteroffizier d. R. Christian Jordan, Stabsgefreiter d. R. Stefan Vogt und der Hauptgefreite d. R. Thomas Vogt für 10 Jahre Mitgliedschaft im Reservistenverband geehrt werden. Sechs weitere Kameraden erhielten Urkunden und Pokale für gute Schiessleistungen sowie regelmäßige Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen.



Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen anwesenden Mitgliedern und Gästen für die zahlreiche Teilnahme und erklärte die Veranstaltung offiziell für beendet.













Den Toten ehrenvoll gedacht

Am Sonntag, den 15.11.2009, begann die Reservistenkameradschaft Eiterfeld ihre Gedenkveranstaltung zum diesjährigen Volkstrauertag mit einem Gottesdienst in der katholischen Kirche in Eiterfeld-Leimbach. Durch den Gottesdienst führte Herr Pfarrer Patton, der in seiner Funktion als Militärseelsorger bei der Bundesmarine regelmäßig Einsätze auf See begleitet.


Er gedachte mit seinen Worten, den Toten beider Weltkriege, den gefallenen Bundeswehrsoldaten in ihren verschiedenen Einsätzen sowie den unzähligen Opfern diktatorischer Regime auf der ganzen Welt. Besonders hervorgehoben hat Pfarrer Patton den damaligen Wehrmachtsoffizier Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (gest. 20. Juli 1944), der vor dem Hitler Attentat in die Kirche ging, um zu Gott zu beten. Nach dem Gottesdienst begann das militärische Zeremoniell mit einem Marsch in geschlossener Formation zum Leimbacher Ehrenmal. Dort angekommen, bezog die Ehrenwache ihre Position. Es folgte die Kranzniederlegung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch einen Trompetenspieler. Wie in den Jahren zuvor, war auch diesmal wieder eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Eiterfeld-Leimbach vertreten. Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Eiterfeld, Hermann-Josef Scheich sowie der Ortsvorsteher von Leimbach, Herr Peter Vieth nahmen an der Zeremonie teil und richteten nachdenkliche sowie gedenkende Worte an die anwesenden Reservisten und Gäste. Scheich bedankte sich auch noch einmal ausdrücklich bei der Reservistenkameradschaft für die Aufrechterhaltung dieser Tradition. Die Reservistenkameradschaft Eiterfeld bedankt sich bei den Gästen für die Teilnahme an dieser Veranstaltung. Denn nur dadurch, dass wir uns gewisse Ereignisse immer wieder in Erinnerung rufen, können wir verhindern, dass diese sich zukünftig wiederholen.



Trätzhof 2009"

Haunetal 2009"

Tag des Reservisten 2009"

Wehruebung "Nassauer Loewe"

Grenzmarsch 2009

VN Ausbildung Rhoensprung

Schneesturm 2009

Operation Buchfink. 18.04.2009

1. Platz "Osthessischer Reservistentag" 09.05.2009

Generalinspekteur in Fulda. 24.05.2006